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Aktuelles aus dem Jahr 2015

"Klein aber fein!"

So war die einhellige Meinung der zahlreichen Besucher der Krippenausstellung.
Nach mehrjähriger Pause zeigten die Heimatfreunde Glehn im Heimatmuseums im Alten Rathaus wieder eine Krippenausstellung.
Am 1. und 3. Advents-Sonntag wurden insgesamt vierzehn große Krippen sowie zahlreiche Kleinkrippen gezeigt. Nicht nur aus dem Glehner Umland sondern auch aus den umliegende Städten kamen Besucher und ließen sich von den unterschiedlichen Krippen begeistern.
Viele der gezeigten Krippen waren bereits in anderen Ausstellungen vertreten. So war die Zinnfiguren-Krippe von Karl-Heinz Thifessen schon mehrfach in der Krippana in Losheim zu sehen.
In zahlreichen Gespräche mit den immer wieder anwesenden Krippenbauern wurden die verschiedenen Details hinterfragt und diskutiert.
Anziehungspunkt und deswegen besonders erwähnenswert war die orientalische Krippe von Franz-Josef Tappen. In über 250 Stunden ist diese Krippe für seine Tochter entstanden. In vielen intensiven Gesprächen wusste er immer wieder die Fragen der Besucher zu beantworten und konnte ihnen viele Tips mit auf den Weg geben
Die Heimatfreunde möchten sich nochmals bei allen Ausstellern und Leihgebern recht herzlich bedanken.
In der Fotogalerie kann man sich nochmals einen Überblick der gezeigten Krippen verschaffen.



Leinwand frei – Glehn von oben

Das Technologiezentrum Glehn hat zusammen mit der vom Jobcenter geförderten Medienwerkstatt einen Film über Glehn gedreht. Glehn von oben – dazu gehören natürlich auch die Orte Epsendorf, Schlich, Scherfhausen und Lüttenglehn – ein Erlebnis der besonderen Art. Eine Drohne zeigt Luftaufnahmen, wie man sie so wohl noch nicht gesehen hat. Dabei werden wichtige Orte wie die Kirche und auch Sportvereine aus Glehn natürlich nicht ausgelassen.
Als besonderes Highlight ist auch die Parade am Schützenfestsonntag vom 6. September 2015 auf dem Video zu sehen.

Das Technologiezentrum Glehn zeigt daher am 3. Dezember 2015 um 20.00 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) im Pfarrheim St. Pankratius Glehn, den Film über die Glehner Ortschaften.
Begrüßen wird der Geschäftsführer des Technologiezentrums Norbert Kothen und der Vorsitzende der Heimatfreunde Glehn, Joachim Schröder. Darüber hinaus wird das Glehner Urgesetein, Hans Peter Menzen, ein Potpourri von Heinz Erhardt, Eugen Roth und Joachim Ringelnatz sowie eigene Mundart-Geschichten zum Besten geben.
Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger aus Glehn, sowie Interessierte.
Die Veranstaltung ist kostenlos.

Wir bitten daher um Anmeldung unter k.biermann@tz-glehn.de.
Zuerst eingehende Anmeldungen werden bevorzugt berücksichtigt. Nach Eingang der Mail und Prüfung der verfügbaren Plätze, erhalten Sie eine Bestätigung, die Sie bitte am Tag der Veranstaltung mitbringen.



"2465 Jahre - die älteste Glehnerin im Heimatmuseum"

Die Altersangabe ist eine Schätzung.

Nach Recherchen des Landschaftsverbandes Rheinland stammt der Urnenfund in Glehn aus der älteren Eisenzeit ca. 750 bis 450 Jahre vor Christus.

Um was geht es?

Vor rund zwanzig Jahren wurden bei Aushubarbeiten an der Bendgasse in Glehn Reste einer Urne gefunden. Der Aufmerksamkeit des damaligen Baggerfahrers war es zu verdanken, dass die Urnenscherben auffielen und gerettet werden konnten. Die Eigentümer des Grundstückes, die Eheleute Hermann und Gertrud Buchkremer, schalteten den Landschaftsverband Rheinland ein. Dieser konstatierte später in einer schriftlichen Stellungnahme die Echtheit des Urnenfundes und die Datierung auf die Eisenzeit. Es wurde festgestellt, dass von der stark verscherbten Urne viele Teile fehlen und es auch nicht möglich war, die vorhandenen Teile zusammenzumontieren. Es konnte aber eine Zeichnung über die vermutete Form der ursprünglichen Urne gefertigt werden.
Auch der Rest des an den Urnenscherben festzustellenden Leichenbrandes wurde vom Landschaftsverband untersucht. Das Ergebnis: Viele Fragmente des Skeletts einer etwa 54 Jahre alten Frau fanden sich in der Urne. Somit handelt es sich hierbei um die wohl älteste bekannte Glehnerin!

Nach einem Hinweis des Heimatfreundes Wolfgang Kremer, einem Nachbarn der Eheleute Buchkremer, erfuhr Musuemsleiter Robert Jordan in diesem Jahr von dem einmaligen Relikt der Glehner Vorzeit. Die Eheleute Buchkremer erklärten sich bereit, dem Heimatmuseum Glehn den Fund als Leihgabe zur Verfügung zu stellen.
In erneuter Abstimmung mit dem Landschaftsverband Rheinland konnte Robert Jordan nun vereinbaren, eine Rekonstruktion der Urne im Museum zu präsentieren. Für die Herstellung der Rekonstruktion konnte er die Glehner Ton- und Keramikkünstlerin Claudia Richter gewinnen. Diese schuf in wochenlanger Arbeit nach den Vorgaben des Landschaftsverbandes und aufgrund eigener Recherchen eine Urnenreplik, welche nun fertiggestellt ist.

Die Heimatfreunde Glehn freuen sich, am kommenden Sonntag, 29.11.2015, erstmals die originalen Urnenscherben und die rekonstruierte Urne der ältesten Glehnerin präsentieren zu können.

Eine Vitrine im 'Glehner Zimmer' des Heimatmuseums im Alten Rathaus erwartet die neugierigen Blicke der Besucher.



"Weil in der Herberge kein Platz für sie war"

Die Heimatfreunde Glehn präsentieren eine Krippenausstellung

Nach mehrjähriger Pause zeigen die Heimatfreunde Glehn
den Besuchern des Heimatmuseums im Glehner
Alten Rathaus wieder eine Krippenausstellung.
Am kommenden Sonntag werden im dortigen Raum für Wechselausstellungen zwölf Krippen gezeigt.
Die Krippen stammen aus dem Umfeld der Heimatfreunde und wurden zum größten Teil bereits in früheren Ausstellungen präsentiert. Weder die Ausstellungsstücke noch die Ausstellung selbst sind also ein neues Angebot. Aber darauf wird auch diesmal keinen Wert gelegt, verfolgt man doch das Ziel, eine jahrhundertealte Tradition in den Blickpunkt zu rücken.
Handgefertigte Krippen werden oft von Generation zu Generation innerhalb der Familie weitergegeben und nach dem Vorbild des Erbauers oder Erstbesitzers jedes Jahr mit ihrem Gesamtbesatz wieder aufgebaut. Änderungen sind dabei eher nicht gewünscht, allenfalls Ergänzungen erlaubt.
Die Krippe symbolisiert den Ort der Geburt Jesu, welche sich in einem Stall zutrug, da in der Herberge kein Platz war. Einen Bezug zur heutigen Zeit und der Situation von Flüchtlingen herzustellen, liegt nahe. Und somit wird das Ausstellungsthema doch wieder aktuell. Unsere heutigen Krippen sind Zelte und Turnhallen, in denen Flüchtlinge eine Aufnahme finden. Als wichtig erscheint aber, dass die Aufnahme -und sei sie auch nur vorübergehend- stattfindet, dass Schutz und Obdach gewährt werden.

Die Besucher der Ausstellung dürfen sich auf wunderschöne Darstellungen der biblischen Geschichtte freuen. Auch wenn jede Krippendarstellung das gleiche Ereignis abbildet, so werden doch zwölf individuelle Interpretationen erlebt werden können.

Die Leihgeber werden am Sonntag vor Ort sein und gerne Auskunft über ihre persönliche Krippe geben.

Die Ausstellung ist am 29.11. und am 13.12. jeweils in der Zeit von 14.00 bis 17.00 Uhr zu besichtigen.

Der Eintritt ist frei.



Traditionelle Lampefier in Glehn

Mit riesengroßen Schritten nähern wir uns der Weihnachtszeit und dem Jahreswechsel.
Leider wird in den letzten Jahren dieser besinnliche Jahresabschnitt immer stärker vom Konsumrausch und von einer gewissen Unruhe geprägt.

Um für ein paar Stunden dieser Alltagshektik zu entfliehen, veranstalten wir auch in diesem Jahr unsere traditionelle „Lampefier“.

Bei Kerzenlicht, heissen/ kalten Getränken und Selbstgebackenem soll wieder symbolisch die Ofentür geöffnet und einigen humorvollen Glehner Anekdötchen gelauscht werden.

Zu diesem besinnlichen, aber vor allem auch heiteren Abend laden wir unsere Mitglieder, alle Glehner Bürger und Ihre Angehörigen, Freunde und Bekannte sehr herzlich ein.

Die „Lampefier“ findet am Samstag, den 05. Dezember 2015

in diesem Jahr erstmals bereits um 18.00 Uhr (Einlass ab 17.00 Uhr)
in der Gaststätte "Alt Glehn"
statt.

Über einen regen Besuch würden wir uns sehr freuen.




6.Lebendiger Adventskalender in Glehn

Auch in diesem Jahr veranstalten die Heimatfreunde Glehn wieder einen „lebendigen Adventskalender“.
Hierzu laden Familien aus Glehn, Scherfhausen, Schlich, Epsendorf und Steinforth-Rubbelrath in der Zeit vom 01.12.2015 bis 22.12.2015 zu einer besinnlichen halben oder dreiviertel Stunde vor dem Haus oder Garage, Freunde und Nachbarn ein.

In vorweihnachtlicher Atmosphäre singt man Lieder, hört Gedichte oder Geschichten.
Es bleibt Zeit für ein nettes Gespräch bei Plätzchen und warmen Getränken.

Hier soll ganz bewusst nur dies gereicht werden, damit der eigentliche Gedanke, die Besinnung auf Weihnachten nicht verloren geht.

Anmeldungen können ab sofort bei Frau Ilse Willer, Tel. 02182/5607 erfolgen.

Sonntag 29.11.
1. Advent

06.12.
2. Advent
Aktion Sorgenkind
kein lebendiger Adventskalender
13.12.
3. Advent
17:00Uhr
Rathausnutzer
Bachstraße 12
20.12.
4. Advent
18:00Uhr
Frau
Ilse Willer
Marienstraße 2A
Montag 30.11.
07.12.
18:00Uhr
Rheinlandversicherung
Corinna Schäfer
Bachstraße 23
14.12.
18:00Uhr
Familie
Andreas Humpesch
Steinforth
Josefstraße 30
21.12.

Dienstag 01.12.
08.12.
18:00Uhr
Betreutes Wohnen
Hauptstraße 69-71
15.12.
18:00Uhr
H 38
Wein Feinheit & Mehr
Beate Watkins
Hauptstraße 38
22.12.

Mittwoch 02.12.


09.12.
18:00Uhr
Nachbarschaft Bachaue
Bachaue
16.12.
23.12.

Donnerstag 03.12.
18:00Uhr
Familien Haak & Mecking
Holunderstraße 11
10.12.
18:00Uhr
Familie Schönges
Am Bilderstock 3 A
Epsendorf
17.12.
18:00Uhr
Familie Grünwald
Schwohenend 45A
24.12
Heiligabend
Freitag 04.12.
18:00Uhr
Namibia-Hilfe
Frau Simone Heller
Wacholderstraße 6
11.12.
18:00Uhr
Frau Heidenreich und
Herr Hildebrandt
Bachstraße 14
18.12.
18:00Uhr
Familie Schumacher
Am Buscherhof 18
25.12
1. Weihnachtstag
Samstag 05.12.
Lampefier Heimatfreunde
kein lebendiger Adventskalender
12.12.
18:00Uhr
ev. Friedenskirche
Schloss-Dyckstraße 2
19.12
18:00Uhr
Familien Moss und Tokloth
Scherfhausen
Epsendorferweg 3
26.12
2. Weihnachtstag

Änderungen vorbehalten!




Martinsabend mit den Glehner Heimatfreunden



Am Donnerstag den 12. November um 19:00 Uhr

laden die Heimatfreunde Glehn zu ihrem traditionellen Martinsabend
in die Gasstätte Trauscheit ein.

Mit Martinsliedern und Weckmannessen wollen wir einen geselligen Abend verbringen.
Die Musikalische Begleitung übernimmt an diesem Abend Konrad Jordan mit seinem Akkordeon

Mitglieder und Bürger sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen.





2. Glehner Mundartabend


Nach zehnjähriger Pause ist es nun wieder soweit!

Die Heimatfreunde Glehn laden am Donnerstag, den 29.10.2015
zum 2.Glehner Mundartabend ein.
Alle an unserer historischen Mundart interessierten Bürgerinnen und Bürger sind recht herzlich eingeladen, sich ab 18.30 Uhr in der Gaststätte ALT GLEHN einzufinden.
Die Veranstaltung wird um 19.00 Uhr beginnen.

In geselliger Runde wird ein kurzer Vortrag über die hiesigen Mundartgrenzen gehalten, an verschiedenen Beispielen werden die Unterschiede zwischen dem Glehner und Kleinenbroicher Platt aufgezeigt und abschließend werden kurzweilige Anekdötchen aus unserer Region vorgetragen.
Nach diesem offiziellen Programm sind der Vertiefung unserer Mundart keine Grenzen gesetzt.

Über einen zahlreichen Besuch freuen wir uns sehr.




Geplante Ausstellung der Oldtimerfreunde entfällt


Aus organisatorischen Gründen müssen die Heimatfreunde Glehn ihre für den 19. Juli geplante Ausstellung "Von der Freude, sich (mechanisch) zu bewegen" auf unbestimmte Zeit verschieben.

Als Ersatz wird am 26.07. die Ausstellung 'Glehner Ansichten' präsentiert.

Basierend auf den bisherigen Glehner Ortserkundungen von und mit Walter Brockers werden Fotos mit Hausansichten von früher und heute, versehen mit interssanten textlichen Erklärungen, gezeigt.

Das Heimatmuseum im Glehner Rathaus ist am 26.07.2015 in der Zeit von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.




Auch 2015 werden Ortsbegehungen in und um Glehn durchgeführt


Nach sehr erfolgreicher Durchführung im Jahre 2014,
werden auch in diesem Jahr wieder zwei Begehungen des Glehner Ortskernes von den Glehner Heimatfreunde angeboten.

Die Führung unter dem Motto
„Glehn im Wandel der Zeiten“
wird Walter Brockers übernehmen,
der zu vielen Gebäuden und Straßen nicht nur historisch Interessantes, sondern auch humorvolle Anekdoten zu erzählen weiss.

Die erste Ortsbegehung findet statt am
Samstag, 06.06.2015 ab 16.00 Uhr.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl sind Voranmeldungen bei Walter Brockers (Tel.: 02182 5585) notwendig.

Hier werden Sie dann auch Näheres über z.B. Treffpunkt und Dauer, erfahren.

Da an diesem Tage nur noch wenige Plätze zur Verfügung stehen, wird schon jetzt auf den zweiten Termin am Samstag, 08.08.2015, ebenfalls ab 16.00 Uhr, hingewiesen.

Eine weitere Ortserkundung wird am Samstag, 12.09.2015, angeboten.
Diese größere Exkursion (ca. vier Stunden) führt in die südwestlichen Glehner Randgebiete und führt das Motto "Natur und Historisches aus Glehn und Umgebung".
Auch hier sind telefonische Anmeldungen bei Walter Brockers notwendig und es wird um eine entsprechende Ausrüstung gebeten.




Bittprozession mit Messe auf dem Bauernhof



Die Bittprozession, mit Messe auf dem Bauernhof,
findet am Mittwoch den 14. Mai 2015 statt.
Die Prozession beginnt um 18:30 Uhr mit einem Gebet in der Pfarrkirche
St. Pankratius.
Anschließend führt der Weg über die Hauptstraße, Schwohenend und Schulstraße in Richtung Epsendorf.
Nach dem Überqueren der Bachstraße geht es vorbei an der Markthalle Busch rechts ab auf dem Feldweg nach Scherfhausen
Es geht weiter über dem Epsendorfer Weg zum Dorfkreuz und von dort zum Hof der Familie Becker, Scherfhausen 50.
Dort findet dann gegen 19:15 Uhr die hl. Messe statt.
Anschließend gibt es einen kleinen Umtrunk.

Veranstalter: Pfarre St. Pankratius , Heimatfreunde Glehn




„Nun will der Lenz uns grüßen“

Unter diesem Moto stand die Wiedereröffnung des Heimatmuseum Glehn, Altes Rathaus,
Bachstr. 12, Korschenbroich-Glehn
am Sonntag 29.03.2015.



Trotz des gar nicht frühlinghaften Wetters, fanden sich doch ca. 60 Besucher in den neu gestalteten Räumen des Heimatmuseum ein. Unter ihnen befand sich auch unser Bürgermeister Josef Dick.



Die einführenden Worte von Robert Jordan , als Leiter des Museums, beschreiben das Motto und den Inhalt der Ausstellung treffend:


" Liebe Gäste, meine Damen und Herren,

nun will der Lenz uns grüßen und die Heimatfreunde wollen Sie begrüßen in den neu gestalteten Räumen unseres Museums. Damit demonstrieren wir gleichzeitig einen Neubeginn im fünften Jahr des Bestehens.

Zu unserem Museumskonzept gehören insbesondere zwei Grundsätze:
- Sammeln und Zeigen, was einen Bezug zu Glehn hat
und
- die Historie mit der Gegenwart verbinden.


Und so zeigen wir in unserem neuen und ständigen ,Glehn-Zimmer` Möbel aus dem ehemaligen Bürgermeisterbüro, Gegenstände und Ansichten der ehemaligen Fabrik Titz, Relikte der alten Kastanie am Hagelkreuz und historische Gegenstände des noch aktiven Friseursalons Knuppertz. Für den Einsatz dieser Gerätschaften hat schon so mancher Glehner in letzten fast 100 Jahren seinen ,Kopf hingehalten'.


In unserem Raum für Wechselausstellungen präsentieren wir Darstellungen und Gegenstände rund um Ostern, also inhaltlich die Themenkomplexe Auferstehung — Neubeginn — Aufbruch — Frühling.


Diese Ausstellung verbindet urzeitliche Bräuche mit historischen christlichen Ereignissen und Symbolen bis hin zu den Osterbräuchen unserer Tage.

Vor wenigen Tagen, am 21. März, fand die Frühjahrs-Tagundnachtgleiche statt. An dieser Stelle im Jahreskreis geht die dunkle Jahreshälfte in die helle über. Die Germanen feierten zu ihrer Zeit das Fest der Ostara. Diese war die Frühlingsgöttin, verantwortlich für Wachstum, Auferstehung, Fruchtbarkeit und Morgenröte. Ihr Tier war der Hase, ihre Symbole waren der Mond und das Ei. Denn mit dem Frühling begann und beginnt das Wachstum.
In diesen Frühlingstagen wird seit über 2000 Jahren als christliche Entsprechung das Osterfest gefeiert. Dabei wird das Leiden, Sterben und Auferstehen Christi gewürdigt. Der am Kreuz gestorbene Jesus erstand wieder auf, um vor seinem Eingang ins ewige Licht (Christi Himmelfahrt) sein Vermächtnis an seine Jünger und die Welt mit den Worten „Ich bin die Auferstehung und das Leben" zu überreichen. Und so feiern auch wir Christen das neue Leben.
In manchen Gegenden wird in der Nacht zum Ostersonntag ein Osterfeuer angezündet. Bei uns ist es Brauch, bunte Eier, Schokolade und Osterhasen zu verschenken. In den Gärten und Parkanlagen können wir neben dem ersten Grün das Aufblühen von Frühlingsblumen erleben. Auch wir Menschen können jetzt den Energieschub spüren, der aus der Erde nach oben ans Licht drängt.

Johann Wolfgang von Goethe hat dazu im Faust gedichtet:

„Wie anders wirkt dies Zeichen auf mich ein!
Du, Geist der Erde, bist mir näher;
schon fühl' ich meine Kräfte höher,
schon glüh ich wie von neuem Wein,
ich fühle Mut, mich in die Welt zu wagen,
der Erde Weh, der Erde Glück zu tragen."


Ich habe keinen Wein in unser Museum gebracht, aber eine Reihe von Gegenständen, die das soeben Vorgetragene bildlich und plastisch symbolisieren. Dabei gelangten künstlerische, kirchliche und gebräuchliche Ausdrucksformen zur Präsentation.

Die Holz-Stelen symbolisieren die vierzehn Stationen des Kreuzweges. Der Künstler Horst Schleicher hat sein Projekt mit „Kreuzweg: Auf ein Wort" tituliert, weil es ihm gelungen ist, das Geschehen an den einzelnen Stationen mit nur einem Wort zu beschreiben. Das Stelen-Ensemble war im Jahr 2010 Teil des Kunstprojektes ,In dunkler Nacht ans Licht gebracht' der Künstlergruppe KiK. Die Stelen sind zum Teil stark verwittert, da sie seit fünf Jahren zuhause in meinem Garten gestanden haben.







Die Feuerschale symbolisiert eindeutig das Osterfeuer und wurde von Dirk Ritterbach aus Steinfort-Rubbelrath geschaffen.

Die vier farbenfrohen Ölbilder mit den Tulpen-Stilleben stammen von der verstorbenen Liedberger Künstlerin Britta Weingarten uns symbolisieren den Frühling. Ich freue mich, dass Horst Schleicher, Dirk Ritterbach und
der Ehemann von Britta Weingarten, Dieter Wendt und Brittas Töchter heute hier sind.



Am Karfreitag werden die Heimatfreunde wie in all den Jahren zuvor den Gang zu den Glehner Fußfällen unternehmen. Dieser Gang gehört inzwischen zu den traditionellen Oster-Aktivitäten im Ort, weswegen wir die Fußfälle hier als Fotografien in die Ausstellung einbringen.

Das festliche Ostergewand unseres Priester-Models sowie die ausgestellten Messbücher stehen für das kirchliche Osterfest. In den übrigen Vitrinen sind historische und zeitgenössische Osterartikel und Postkarten zu sehen, die hier im Laufe der letzten Woche von vielen Seiten eingetroffen sind.

Auch eine schriftliche Dokumentation von Osterbräuchen und ein beispielhaft abgelichtetes Osterfeuer sind im Flur nachzulesen bzw. anzusehen. Wir können ja gemeinsam überlegen, ob wir im nächsten Jahr ein großes Osterfeuer für Glehn organisieren.


Meine Damen und Herren, ohne den Einsatz unserer Vorstandsmitglieder der Heimatfreunde, ohne die Künstler und die Leihgeber würden wir heute nicht hier sein können.
Und ohne Sie als interessiertes Publikum würde das Museum keinen Sinn machen.
Sehr schön ist auch, dass Sie unserer Aufforderung gefolgt sind, bunte Ostereier sowie zum heutigen Palmsonntag passend gesegnete Palmzweige mitzubringen.
Sie alle sind damit aktive Beteiligte dieser Ausstellung geworden.
Vielen herzlichen Dank an Sie und Euch alle!


Freuen wir uns nun gemeinsam auf den Frühling und hören zum Schluss das zum Titel dieser Ausstellung erkorene Volkslied aus dem 13. Jahrhundert: „Nun will der Lenz uns grüßen".

Meine Damen und Herren, für Anregungen und Kritik stehe ich nachher gerne zur Verfügung.
Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit!"




Die Ausstellung „Nun will der Lenz uns grüßen“ ist noch an folgenden Terminen geöffnet:


Weitere Informationen über Osterbräuche gibt es aktuell auf WDR 4


Karfreitag: Gang zu den Fußfällen



Auch in diesem Jahr wird der
„Bittgang zu den sieben Fußfällen“
in Glehn durchgeführt.

Zur regen Teilnahme laden die Heimatfreunde Glehn und die katholische Kirchengemeinde Glehn ein.
Der Bittgang findet am Karfreitag, den 03.04.2015 statt.
Er beginnt um 07.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Pankratius und endet am 7. Fußfall auf dem Friedhof.
Zum Abschluss dieser Prozession sind alle Teilnehmer recht herzlich zu dem traditionellen Karfreitagsfrühstück eingeladen.

Die Veranstalter freuen sich auf eine zahlreiche Teilnahme.



„Nun will der Lenz uns grüßen“

Unter diesem Motto wir das Glehner Heimatmuseum neu eröffnet.

Ausstellung der Heimatreunde Glehn
Eröffnung: 29. März 2015, 14.30 Uhr
Einlass: 14.00 Uhr
Heimatmuseum Glehn, Rathaus, Bachstr. 12, 41352 Korschenbroich

Dauer: 29.03. – 31.05.15
Öffnungszeiten: Letzter Sonntag im Monat 14.00 – 17.00 Uhr
Sonder-Öffnungszeit: Ostermontag 06.04.15, 14.00 – 16.00 Uhr
Führungen erfolgen auf Anfrage


Mit dem Titel des bekannten Frühlingsliedes „Nun will der Lenz uns grüßen“ aus dem 13. Jahrhundert, starten die Heimatfreunde Glehn in eine neue Ausstellungssaison.

Das Heimatmuseum im Glehner Rathaus feiert in diesem Jahr sein fünfjähriges Bestehen.
Unter der neuen Leitung von Robert Jordan wurde das Konzept überarbeitet. Gesammelt werden nur noch Dinge, die einen Bezug zu Glehn haben. Die künftigen Ausstellungen werden als Projekte konzipiert und sollen themenbezogen in das zeitgenössische Geschehen eingebunden werden.

In den vergangenen Wochen wurde das Museum leer geräumt, es fanden Renovierungsarbeiten und Ergänzungen des Hängesystem statt. Die Räumlichkeiten wurden neu zugeordnet und der Eingangsbereich komplett umgestaltet. Das Museum wird künftig einen Ausstellungsraum zum Thema ‚Glehn konkret‘, einen Wechselausstellungsraum für Projekte (wie die aktuelle Ausstellung) sowie weiterhin das Schützenzimmer präsentieren.

Das am 29. März beginnende Ausstellungsprojekt befasst sich mit den Themenbereichen
‚Neubeginn‘, Aufbruch‘, ‚Auferstehung‘ und ‚Frühling‘.
So werden die Besucher auf einen besonderen Kreuzweg treffen, werden den Glehner Fußfällen begegnen sowie weltliche und kirchliche Gegenstände zu Osterbräuchen vorfinden.

Wenn sich am Palmsonntag um 14 Uhr die Museumstür öffnet, sind erstmals alle Besucher gebeten, ein Mitbringsel dabei zu haben: Entweder ein bemaltes Osterei oder einen gesegneten Palmzweig.

Um 14.30 Uhr wird der Vorsitzende Joachim Schröder die Ausstellung „Nun will der Lenz uns grüßen“ eröffnen.
Museumsleiter und Archivar Robert Jordan wird in die Ausstellung einführen.

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